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Eine eisenzeitliche Siedlung in St. Barbara-Mitterdorf im Mürztal

  • vor 12 Stunden
  • 6 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 6 Minuten

Einleitung zu einer vierteiligen Reihe


Über dem Fundort St. Barbara-Mitterdorf erhebt sich die Hohe Veitsch. Mit 1.981 Metern ist sie das höchste Bergmassiv der Mürzsteger Alpen. Ihr Kalkstock zieht sich vom Hauptgipfel im Westen über ein ausgedehntes Hochplateau bis zur Klein-Veitsch-Alm im Osten und ist weithin sichtbar. Hier Blick von der Pretul auf die Veitsch.(Quelle: Herzi Pinki - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0)
Über dem Fundort St. Barbara-Mitterdorf erhebt sich die Hohe Veitsch. Mit 1.981 Metern ist sie das höchste Bergmassiv der Mürzsteger Alpen. Ihr Kalkstock zieht sich vom Hauptgipfel im Westen über ein ausgedehntes Hochplateau bis zur Klein-Veitsch-Alm im Osten und ist weithin sichtbar. Hier Blick von der Pretul auf die Veitsch.(Quelle: Herzi Pinki - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0)



Ein Tal mit verborgenem Untergrund

Das Mürztal wird heute vor allem über seine Industrie, seine Verkehrsachsen und seine Seitentäler wahrgenommen. Dass unter den Feldern dieser Landschaft auch eine sehr viel ältere Geschichte liegt, blieb lange unbeachtet. Mitterdorf ist jener Ort, mit dem sich dieses Bild seit kurzem grundlegend verändert. Die Grabungen der Jahre 2023 und 2024 zeigen, dass hier vor rund 2.500 Jahren eine Siedlung der Späthallstattzeit bestand, also einer Epoche, die zwischen etwa 800 und 450 v. Chr. angesetzt wird und im Mürztal bisher kaum greifbar war.

Das Mürztal auf der Höhe von Sankt Marein und Sankt Lorenzen im Mürztal. (Quelle: Christian Pirkl - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0)
Das Mürztal auf der Höhe von Sankt Marein und Sankt Lorenzen im Mürztal. (Quelle: Christian Pirkl - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0)



Vom Zufallsfund zur systematischen Grabung

Die archäologische Aufmerksamkeit für Mitterdorf hat eine Vorgeschichte. Bereits in den 1970er-Jahren tauchten in unmittelbarer Nähe der heutigen Grabungsstätte zwei Speerspitzen aus der Latènezeit und ein Bronzehenkel aus der römischen Kaiserzeit auf. Diese Einzelfunde blieben jahrzehntelang ein Hinweis ohne klares Bild.


Die zwei Speerspitzen aus der Latènezeit, die in unmittelbarer Nähe der heutigen Grabungsstätte in den 1970er Jahren gefunden wurden. Sie werden heute im Burgmuseum Lichtenegg verwahrt. (https://www.burgverein-lichtenegg.at/burgmuseum/).
Die zwei Speerspitzen aus der Latènezeit, die in unmittelbarer Nähe der heutigen Grabungsstätte in den 1970er Jahren gefunden wurden. Sie werden heute im Burgmuseum Lichtenegg verwahrt. (https://www.burgverein-lichtenegg.at/burgmuseum/).

Den eigentlichen Anstoß für die neueren Untersuchungen gab der gebürtige Veitscher Günter Singer, der sich auf die Spurensuche nach keltischen und eisenzeitlichen Plätzen im Mürztal begab und dabei wieder auf St. Barbara-Mitterdorf stieß. Archäologe Raimund Karl und sein Team nahmen den Platz daraufhin systematisch in den Blick. Eine geophysikalische Prospektion in Form einer Magnetikmessung, durchgeführt von der GeoSphere Austria, lieferte die Grundlage für die anschließenden Grabungen.




Die Grabung 2023: Ein Webstuhl unter dem Acker

Was das Team 2023 in Mitterdorf freilegte, ist für das Mürztal außergewöhnlich. Bis dahin galten Siedlungen aus der Späthallstattzeit in diesem Tal als unbekannt. In Mitterdorf zeigte sich nun ein Platz, an dem Gebäude standen, an dem gearbeitet wurde und an dem Abfall, Werkzeug und verbranntes Material im Boden zurückblieben. Mehrere Grabungsschnitte erbrachten Hinweise auf Siedlungstätigkeit, darunter die Fundamentgrube eines Pfostens, eine Abfallgrube mit größeren Mengen zerscherbter Keramik oder ein eisenzeitliches Rasiermesser.


Der eindrücklichste Befund war jedoch ein anderer. In der Erde lagen tönerne Webgewichte, die zu einem Hängewebstuhl gehörten. Raimund Karl deutete die Lage der Gewichte so, dass auf diesem Webstuhl gerade ein Stoff in Leinenbindung oder einer verwandten Bindung entstand, als ein Feuer ausbrach und das Haus mit dem Webstuhl niederbrannte.


Rekonstruktion eines eisenzeitlichen Gewichtswebstuhls aus Hallstatt. An solchen senkrechten Hängewebstühlen wurden die Kettfäden am oberen Balken befestigt und durch tönerne Webgewichte gespannt. So konnten großflächige Stoffe in Leinwandbindung, aber auch anspruchsvollere Gewebe wie Köper, Fischgrat- oder Rautenköper hergestellt werden. Der in Mitterdorf nachgewiesene Webstuhl ist nicht erhalten, doch die dort gefundenen Webgewichte lassen vermuten, dass er in seiner Grundform ähnlich ausgesehen haben könnte. (Info und Foto: NHM Wien https://www.nhm.at/hallstatt/textilforschung/technologie)
Rekonstruktion eines eisenzeitlichen Gewichtswebstuhls aus Hallstatt. An solchen senkrechten Hängewebstühlen wurden die Kettfäden am oberen Balken befestigt und durch tönerne Webgewichte gespannt. So konnten großflächige Stoffe in Leinwandbindung, aber auch anspruchsvollere Gewebe wie Köper, Fischgrat- oder Rautenköper hergestellt werden. Der in Mitterdorf nachgewiesene Webstuhl ist nicht erhalten, doch die dort gefundenen Webgewichte lassen vermuten, dass er in seiner Grundform ähnlich ausgesehen haben könnte. (Info und Foto: NHM Wien https://www.nhm.at/hallstatt/textilforschung/technologie)

Etwa 20 bis 22 Webgewichte blieben ganz oder teilweise erhalten. Die Breite der Stoffbahnen, die sich daraus rekonstruieren lässt, dürfte bis zu 1,2 Meter betragen haben. Vergleichbare Befunde aus der Hallstattzeit Österreichs sind selten, weshalb der Webstuhl von Mitterdorf für die Erforschung des Textilhandwerks dieser Zeit besonderes Gewicht hat.




Die Grabung 2024: Spinnwirtel, Keramik und ein mögliches Schriftzeugnis

Die Arbeiten im Jahr 2024 dauerten dreieinhalb Wochen und fanden unter starker Beteiligung der Bevölkerung statt. Laut Raimund Karl halfen 98 Freiwillige mit, darunter rund 25 MetallsucherInnen. Von etwa 2.000 Metallfunden ließ sich der weit überwiegende Teil als moderner oder frühneuzeitlicher Schrott einordnen. Ein kleinerer Teil stammte aus römischer Zeit. Als datierbarer hallstattzeitlicher Metallfund konnte ein Kugelkopfnadelfragment bestimmt werden. Hinzu kamen weitere Webgewichte, vier Spinnwirtel, hallstattzeitliche Keramik, ein Siebgefäßfragment sowie spätere Keramik und Münzen.


Verzierter Spinnwirtel aus Mitterdorf. Spinnwirtel dienten als Schwunggewichte einer Handspindel und ermöglichten das gleichmäßige Verdrehen von Fasern zu Garn. Dieses Fundstück ist besonders bemerkenswert, weil seine eingeritzten Zeichen derzeit näher untersucht werden. Sollte sich bestätigen, dass sie als Inschrift in einem norditalienischen Alphabet zu lesen sind, könnte der Wirtel nicht nur ein Zeugnis eisenzeitlichen Textilhandwerks sein, sondern auch ein außergewöhnlich frühes Schriftzeugnis im Ostalpenraum. (Info und Foto: https://www.meinbezirk.at/muerztal/c-lokales/archaeologische-grabungen-in-st-barbara_a7270053#gallery=null)
Verzierter Spinnwirtel aus Mitterdorf. Spinnwirtel dienten als Schwunggewichte einer Handspindel und ermöglichten das gleichmäßige Verdrehen von Fasern zu Garn. Dieses Fundstück ist besonders bemerkenswert, weil seine eingeritzten Zeichen derzeit näher untersucht werden. Sollte sich bestätigen, dass sie als Inschrift in einem norditalienischen Alphabet zu lesen sind, könnte der Wirtel nicht nur ein Zeugnis eisenzeitlichen Textilhandwerks sein, sondern auch ein außergewöhnlich frühes Schriftzeugnis im Ostalpenraum. (Info und Foto: https://www.meinbezirk.at/muerztal/c-lokales/archaeologische-grabungen-in-st-barbara_a7270053#gallery=null)

Besondere Aufmerksamkeit erhielt ein verzierter Spinnwirtel, der derzeit eingehend untersucht wird. Auf ihm könnten Zeichen eingeritzt sein, die sich möglicherweise als Inschrift in einem norditalienischen Alphabet lesen lassen. Sollte sich diese Deutung bestätigen, läge ein außergewöhnlich frühes Schriftzeugnis aus dem Ostalpenraum vor. Bedeutsam ist dabei der Fundkontext: Der mögliche Schriftträger lag in der Nähe eines Webstuhls und gehört damit in einen Bereich, in dem Weben, Spinnen und Textilhandwerk archäologisch greifbar werden.




Eine Landschaft, kein Einzelplatz

Die bisherigen Ergebnisse lassen vermuten, dass sich in Mitterdorf ein historisch bedeutender Siedlungs- und möglicherweise auch Gräberbereich befunden hat. Der Fundort liegt nicht abseits, sondern an einer alten Verkehrsroute, mit möglichen Zusammenhängen zu den Höhensiedlungen auf dem Wartbergkogel und dem Karnerkogel.


Burgruine Lichtenegg: Die bedeutendste Burganlage im Raum war Lichtenegg. Ihr Name erscheint um 1290 zunächst als Bauerngehöft, ehe die Anlage im späten 14. Jahrhundert zur befestigten Burg ausgebaut wurde. 1395 erhielten die Lichtenegger die Erlaubnis, auf ihrem oberen Hof einen oder zwei gemauerte Stöcke zu errichten. Ihre Aufgabe war klar: Lichtenegg sicherte den Eingang zum Scheibsgraben, durch den das Aflenzer Becken erreichbar war. Zugleich diente die Burg dem Schutz der Besitzungen des Stiftes St. Lambrecht im Aflenzer- und Mariazeller Gebiet. Vom „Geseß“ über das „Haus“ und „Geslos“ bis zur „Burg“ und späteren „Herrschaft“ lässt sich die Entwicklung Lichteneggs urkundlich verfolgen. Bis 1792 blieb die Burg bewohnt. Unmittelbar im Raum Wartberg tritt der Wartbergkogel als markanter Kontrollpunkt hervor. Der Volkskundler, Historiker und Museumsfachmann Hermann Steininger beschreibt ihn als Berg, der an drei Seiten steil zur Mürz und gegen die Einöd abfällt und das Mürztal westlich von Wartberg gleichsam sperrt. Schon der Name verweist auf eine Warte, also auf einen Beobachtungspunkt mit Sichtverbindung zu anderen Burgstellen. Aufgrund von Bodenfunden wird auf dem Wartbergkogel bereits für die frühgeschichtliche Zeit eine Siedlung vermutet. Damit fügt sich der Berg in jene lange Sicht- und Höhenlandschaft ein, in der Wege, Schutz und Kommunikation zusammengehörten. Im Mittelalter erscheint auf dem Wartbergkogel das „burkstal Wartperg am Kogel“. Der Platz ist urkundlich eng mit den Wartbergern, Kindtalern und kleineren Adelsgeschlechtern des Mürztales verbunden. Noch im 15. Jahrhundert wird die Burgstelle genannt. Für die spätere Warnlandschaft ist besonders bedeutsam, dass am Wartbergkogel von 1532 bis 1696 eine Kreidfeuerstelle eingerichtet war. Der Berg war also nicht nur ein alter Wehrplatz, sondern auch ein Signalpunkt. Gerade hier wird sichtbar, wie ein Höhenplatz über Jahrhunderte immer wieder für Kontrolle, Schutz und Nachrichtenweitergabe genutzt wurde. Die Wehrlandschaft bestand nicht nur aus Burgen. Am Fuß des Wartbergkogels lag die Hube eines wehrhaften Edling-Bauern, der die über den Sattel südlich des Kogels führende Straße zu sichern hatte. Steininger verbindet diese Stelle mit dem alten Ellerbauer beziehungsweise Edlachbauer und Wartbergerhof. Für den Ernstfall dürften Helfer auf umliegenden Höfen bereitgestanden sein. Damit zeigt sich eine kleinräumige Sicherungsstruktur: Burgstelle, Warte, Straße und wehrhafte Hofstellen bildeten gemeinsam einen Schutzraum. (Foto: Burgverein Lichtenegg, https://www.burgverein-lichtenegg.at/burgruine/)
Burgruine Lichtenegg: Die bedeutendste Burganlage im Raum war Lichtenegg. Ihr Name erscheint um 1290 zunächst als Bauerngehöft, ehe die Anlage im späten 14. Jahrhundert zur befestigten Burg ausgebaut wurde. 1395 erhielten die Lichtenegger die Erlaubnis, auf ihrem oberen Hof einen oder zwei gemauerte Stöcke zu errichten. Ihre Aufgabe war klar: Lichtenegg sicherte den Eingang zum Scheibsgraben, durch den das Aflenzer Becken erreichbar war. Zugleich diente die Burg dem Schutz der Besitzungen des Stiftes St. Lambrecht im Aflenzer- und Mariazeller Gebiet. Vom „Geseß“ über das „Haus“ und „Geslos“ bis zur „Burg“ und späteren „Herrschaft“ lässt sich die Entwicklung Lichteneggs urkundlich verfolgen. Bis 1792 blieb die Burg bewohnt. Unmittelbar im Raum Wartberg tritt der Wartbergkogel als markanter Kontrollpunkt hervor. Der Volkskundler, Historiker und Museumsfachmann Hermann Steininger beschreibt ihn als Berg, der an drei Seiten steil zur Mürz und gegen die Einöd abfällt und das Mürztal westlich von Wartberg gleichsam sperrt. Schon der Name verweist auf eine Warte, also auf einen Beobachtungspunkt mit Sichtverbindung zu anderen Burgstellen. Aufgrund von Bodenfunden wird auf dem Wartbergkogel bereits für die frühgeschichtliche Zeit eine Siedlung vermutet. Damit fügt sich der Berg in jene lange Sicht- und Höhenlandschaft ein, in der Wege, Schutz und Kommunikation zusammengehörten. Im Mittelalter erscheint auf dem Wartbergkogel das „burkstal Wartperg am Kogel“. Der Platz ist urkundlich eng mit den Wartbergern, Kindtalern und kleineren Adelsgeschlechtern des Mürztales verbunden. Noch im 15. Jahrhundert wird die Burgstelle genannt. Für die spätere Warnlandschaft ist besonders bedeutsam, dass am Wartbergkogel von 1532 bis 1696 eine Kreidfeuerstelle eingerichtet war. Der Berg war also nicht nur ein alter Wehrplatz, sondern auch ein Signalpunkt. Gerade hier wird sichtbar, wie ein Höhenplatz über Jahrhunderte immer wieder für Kontrolle, Schutz und Nachrichtenweitergabe genutzt wurde. Die Wehrlandschaft bestand nicht nur aus Burgen. Am Fuß des Wartbergkogels lag die Hube eines wehrhaften Edling-Bauern, der die über den Sattel südlich des Kogels führende Straße zu sichern hatte. Steininger verbindet diese Stelle mit dem alten Ellerbauer beziehungsweise Edlachbauer und Wartbergerhof. Für den Ernstfall dürften Helfer auf umliegenden Höfen bereitgestanden sein. Damit zeigt sich eine kleinräumige Sicherungsstruktur: Burgstelle, Warte, Straße und wehrhafte Hofstellen bildeten gemeinsam einen Schutzraum. (Foto: Burgverein Lichtenegg, https://www.burgverein-lichtenegg.at/burgruine/)

Damit öffnet sich eine Perspektive, die weit über den einzelnen Acker hinausreicht. Mitterdorf könnte Teil einer eisenzeitlichen Landschaft im Mürztal gewesen sein, eingebunden in Wege Richtung Hallstatt, Obersteiermark, Semmering, Wechsel und Oststeiermark.




Ein bedeutsamer Fundort

Die Bedeutung von St. Barbara-Mitterdorf ergibt sich nicht aus einem einzelnen spektakulären Fund, sondern aus dem dichten Zusammenspiel der Befunde: ein Webstuhlbefund mit Webgewichten, mehrere Spinnwirtel, hallstattzeitliche Keramik, ein Kugelkopfnadelfragment, ein Rasiermesser, Brandspuren, ältere Zufallsfunde, ein möglicher Bezug zu Verkehrswegen und vielleicht sogar ein frühes Schriftzeugnis. Aus dieser Kombination wird sichtbar, dass die Eisenzeit im Mürztal nicht nur aus vereinzelten Streufunden besteht. Hier lässt sich eine Siedlung fassen, in der gewebt, gesponnen, gekocht, repariert und vielleicht auch geschrieben oder zumindest markiert wurde.




Die Reihe in vier Teilen

St. Barbara-Mitterdorf ist der Ausgangspunkt einer vierteiligen Reihe, in der dieser Fundort und sein Umfeld in den Blick genommen werden sollen.


Teil 1: Gewebe und Gewichte. Textilhandwerk in St. Barbara-Mitterdorf. Der erste Teil widmet sich dem Webstuhlbefund und fragt nach Materialien, Webtechnik und der Bedeutung des Textilhandwerks in der späten Hallstattzeit.



Teil 2: Zeichen, Schrift und ein rätselhafter Spinnwirtel aus St. Barbara. Der zweite Teil rückt den verzierten Spinnwirtel ins Zentrum und prüft die Frage, ob im Mürztal tatsächlich eines der frühesten Schriftzeugnisse des Ostalpenraums vorliegen könnte.



Teil 3: Zwischen Hallstatt und Bernsteinstraße. Die Rolle des Mürztals in der Eisenzeit. Der dritte Teil ordnet den Fundort in das größere Wegenetz ein, das Hallstatt über den Semmering, den Wechsel, Hartberg mit der Bernsteinstraße verband.



Teil 4: Feuerberge und Kreidfeuer. Keltische Höhenkommunikation und das Mürztal im Warnnetz. Der vierte Teil schließt mit dem Blick auf die Höhen, auf Signalpunkte und auf die Frage, wie das Mürztal in ein überregionales Kommunikationsnetz eingebunden gewesen sein könnte.





Quellen

Koidl, Angelina: Kelten-Relikte in St. Barbara entdeckt. MeinBezirk.at, Mürztal. https://www.meinbezirk.at/muerztal/c-lokales/kelten-relikte-in-st-barbara-entdeckt_a6442618

Koidl, Angelina: Erste Ergebnisse präsentiert. Archäologische Grabungen in St. Barbara. MeinBezirk.at, Mürztal. https://www.meinbezirk.at/muerztal/c-lokales/archaeologische-grabungen-in-st-barbara_a7270053

Steininger, Hermann: Alte Wehrstätten um Wartberg. In: Blätter für Heimatkunde, 47. Jahrgang, 1973, S. 123–124.


 
 
 

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